Aktuelles aus der öffentlichen Verwaltung: BerufsStart im öffentlichen Dienst

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Aktuelles aus dem öffentlichen Sektor

BerufsStart im öffentlichen Dienst

Einmal jährlich gibt das Bundesbildungsministerium einen Datenreport zum Berufsbildungsbericht heraus. Auch die Ausgabe "2015" enthält wieder aufschlussreiche und zusammenfassende Informationen und Analysen zur Entwicklung der beruflichen Bildung in Deutschland. Der Bericht enthält auch Informationen zur Ausbildungsleistung der öffentlichen Arbeitgeber.

Im öffentlichen Dienst werden nicht nur spezielle Berufe für den öffentlichen Dienst, sondern auch Berufe, die bei den Industrie- und Handels- oder Handwerkskammern eingetragen werden, und Berufe des Gesundheitswesens ausgebildet. In der Personalstandstatistik des Statistischen Bundesamtes zählen darüber hinaus auch Beamtinnen und Beamte im Vorbereitungsdienst, Anwärterinnen und Anwärter sowie Referendarinnen und Referendare zum Personal in Ausbildung.
Nach dieser erweiterten Abgrenzung befanden sich zuletzt rund 201.100 Personen in einer Ausbildung im öffentlichen Dienst (Bund, Länder, Gemeinden, Gemeindeverbände, Sozialversicherungsträger und Bundesagentur für Arbeit sowie rechtlich selbstständige Einrichtungen in öffentlich-rechtlicher Rechtsform). 103.100 Personen absolvierten ihre Ausbildung in einem Beamtenverhältnis. 20.400 hatten einen Ausbildungsvertrag im Rahmen eines Hochschulstudiums oder im Anschluss an ein solches abgeschlossen, ohne in ein Beamtenverhältnis übernommen zu werden. Für die übrigen Ausbildungsberufe wurden 77.600 Auszubildende gemeldet. Dabei handelt es sich überwiegend um Ausbildungen nach dem BBiG sowie für Gesundheitsfachberufe. Bei den folgenden Ausführungen wird unter dem Begriff „Auszubildende“ nur der zuletzt genannte Personenkreis berücksichtigt.

Leider gibt es für den öffentlichen Dienst keine eigene Ausbildungsstatistik, denn die Ausbildungsleistung des öffentlichen Dienstes ist nicht mit den gemeldeten Zählergebnissen nach Zuständigkeitsbereichen vergleichbar, da Ausbildungsverträge, die der öffentliche Dienst in Ausbildungsberufen von Industrie, Handel oder Handwerk abschließt, diesen Zuständigkeitsbereichen zugerechnet werden. Aus der Statistik des Bundesministeriums des Innern zur Ausbildungsleistung des Bundes ergibt sich zuletzt eine Ausbildungsquote von 7,2 Prozent, im kommunalen Bereich sowie bei der Sozialversicherung dagegen nur bei 3,5 Prozent und in den Ländern lag die Ausbildungsquote gar nur bei 2,7 Prozent.
Insgesamt ist die Ausbildungsquote im öffentlichen Dienst seit dem Jahr 2000 gesunken. Dabei war die Entwicklung in den einzelnen Beschäftigungsbereichen unterschiedlich. Vor allem bei den Ländern und den Kommunen ist ein Rückgang zu verzeichnen, wobei der Rückgang im kommunalen Bereich insbesondere auf die Ausgliederung kommunaler Krankenhäuser aus dem öffentlichen Dienst zurückzuführen ist. Gerade dort gab es traditionell einen relativ hohen Ausbildungsanteil in Krankenhäusern und Hochschulkliniken und Pflegeeinrichtungen.

Mit einem Anteil von 61,8 Prozent waren weibliche Auszubildende im öffentlichen Dienst deutlich in der Mehrheit. Der hohe Anteil von Frauen ist seit dem Jahr 2006 nahezu konstant.

Auch im Herbst 2015 haben wieder mehr als 50.000 junge Menschen mit einer Ausbildung im öffentlichen Dienst begonnen. Dre DBW hat die wichtigsten Informationen und Tipps in einem 144-seitigen Ratgeber zusammengefasst. Dieses Buch „BerufsStart im öffentlichen Dienst“ können Sie hier für nur 7,50 Euro bestellen

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